" Poesie ist wie ein Duft, der sich verflüchtigt und dabei in unserer Seele die Essenz der Schönheit zurücklässt" -  so beschrieb der deutsche Dichter Jean Paul das, was für den Schmuck von Claudia Liedtke ebenso wichtig ist, wie edles Material: neben hochkarätigem Gold  und Silber, teils mit ausgefallenen Edelsteinen, stehen Gedichte und Worte aus aller Welt im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Die Goldschmiedin glaubt an die Magie der Worte und so trägt fast jedes Schmuckstück, welches sie gestaltet, mal im verborgenem, mal offensichtlich eine Zitat oder eine Affirmation.

 

Inspirationsquellen dafür sind im Lebenslauf der " Welten-bummlerin" Claudia Liedtke reichlich zu finden: geboren auf Mallorca, aufgewachsen in Europa und Südamerika, Studium in London und Antwerpen, Stipendium in Japan.

 

Der präkolombinische Schmuck, mit seiner deutlich sichtbaren Handarbeit, spielte eine große Rolle in ihrem Stil, aber genauso die Monate in Japan hinterließen Spuren in der design Sprache der Künstlerin. Von Schriftstellern wie Pablo Neruda, Octavio Paz und F. Garcia Lorca, fühlt sie sich genauso angesprochen wie von den Dichtern japanischer Haikus. Diese Texte wecken Assoziationen zu Steinen und daraus entwickeln sich Schmuckstücke mit Themen wie Blüten, Licht, Wasser, Liebe und Erde.

 

Gerne schaut die Kosmopolitin mal über den eigenen Tellerrand: so organisiert sie einmal im Jahr eine thematische Ausstellung, zu der sie Künstler aus unterschiedlichen Gewerben und aus aller Welt nach Mallorca einlädt.